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Slavistik

Lehrveranstaltungen Wintersemester 2018/2019

Interkulturelle Kommunikation: Deutsch-russische Beziehungen wagen
(04-SL-IKK-1S; 04-RusGy-FB-IKK-1S)

Dozentin: Sarah Schumayer, M. A.

Anmeldung:  01.09.2018 - 24.10.2018 über SB@Home, Veranstaltungsnummer: 04030610

Termin: Dienstag, 16-18 Uhr

Raumangaben: Am Hubland, Philosophiegebäude, Hörsaal 4

Leistungsprofil des Seminars: SWS: 2, ECTS: 5, Leistung: Referat mit Ausarbeitung

Seminarbeschreibung

Die Sanktionen dauern fort. "Ukraine-Krise" und "Syrienkonflikt" belasten die Beziehungen nach wie vor. Im Juni und Juli 2018 war dennoch die Welt zu Gast in Russland. Die Gaspipeline Nord Stream 2 ist seit Mai im Bau. Welchen Platz nimmt Russland also in Europa und der Welt ein?

Dieser Frage wollen wir uns im Seminar widmen und insbesondere das deutsch-russische Verhältnis in den Fokus rücken. Wie gestalteten sich die Beziehungen über die Jahrhunderte? Welche Berührungspunkte gab es? Wie haben sich die Kulturen gegenseitig beeinflusst? Und wie lassen sich die Beziehungen in aktuellen Zeiten erhalten und gestalten?

Es wird im Seminar Wissen über die russische Geschichte vermittelt, um die heutige Situation besser verstehen zu können. Zudem erfahren Sie einiges über die russische Alltagskultur, u.a. anhand eigener Erfahrungsbeispiele. Über die Wahl der Referatsthemen setzen Sie dabei selbst die Schwerpunkte. Wir setzen uns mit dem Bild von "Russland" in den dt. Medien auseinander sowie mit vorhandenen Stereotypen. Die aktuelle Situation soll aus deutschem und russischem Blickwinkel beleuchtet werden.


Interkulturelle Kompetenz: Kaukasus - Berg der Sprachen, Völker und Konflikte(?)
(04-SL-IKP-1S; 04-RusGy-FB-IKP-1S)

Dozentin: Sarah Schumayer, M. A.

Anmeldung:  01.09.2018 - 24.10.2018 über SB@Home, Veranstaltungsnummer: 04030620

Termin: Die Veranstaltung findet geblockt freitags 12-16 Uhr vom 26.10.2018 bis 07.12.2018 statt (keine Sitzung am 02.11.2018 (Freitag nach Allerheiligen).

Raumangaben: Am Hubland, Philosophiegebäude, Übungsraum 15

Leistungsprofil des Seminars: SWS: 2, ECTS: 5, Leistung: Klausur (ca. 60 min), Termin: Freitag,  21.12.2018, 12-14 Uhr,  Am Hubland, Philosophiegebäude,   Übungsraum 15.

Seminarbeschreibung

"Berg der Sprachen, Völker und Konflikte" wird die Kaukasus-Region oft genannt. Trifft diese Beschreibung tatsächlich zu? Wie unterschiedlich sind die Republiken im Kaukasus? Wie (konfliktreich) gestalten sich ihre Beziehungen zueinander?

Wir setzen uns in diesem Seminar mit der Geschichte, Sprache und Religion der südkaukasischen Länder Georgien, Armenien und Aserbaidschan auseinander. Außerdem betrachten wir verschiedene Aspekte der Alltagskultur wie Wohn- und Lebensformen, Traditionen, Feste, Kunst, Literatur und Folklore. Welche geografischen Besonderheiten kennzeichnen diesen Raum? Wie gestaltet sich das Verhältnis der Länder zu Russland? Wir untersuchen die politischen Systeme (seit der Unabhängigkeit) und beleuchten Konfliktgebiete, wobei auch die nordkaukasischen Republiken ins Blickfeld geraten. Im Frühjahr ereignete sich in Armenien ein friedlicher Machtwechsel, zudem rückt der Südkaukasus 2018 durch den Besuch Angela Merkels in den Fokus und Georgien ist Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse: Welchen direkten Bezug gibt es also zwischen Deutschland und der Kaukasus-Region in Geschichte und Gegenwart?

Shushan Khachatryan aus Armenien wird uns mit einem Einblick in ihre heimatliche Kultur bereichern.


Russland: Erster Weltkrieg, Revolution und Bürgerkrieg
(04-SL-IKK-1S; 04-RusGy-FB-IKK-1S)

Dozentinnen: Sarah Schumayer, M. A., Anna Michailowski, M. A.

Anmeldung:  01.09.2018 - 24.10.2018 über SB@Home, Veranstaltungsnummer: 04030640

Termine: Mittwoch, 16-18 Uhr sowie Einzeltermine am Mittwoch, 14.11.2018, 18-20 Uhr (Workshop „Mehr als Fakten: Zum Vermitteln und Gestalten von Posterausstellungen“ (Museologie)), am Mittwoch, 21.11.2018, 18-20 Uhr (Einführung in Grafik-Software), am Montag, 14.01.2019, 18-20 (Ausstellungseröffnung mit anschließendem Empfang. Gastvortrag von Andreas Platthaus: "Der Krieg, den keiner so nennt – Das erste Halbjahr 1919") und am Mittwoch, 06.02.2018, 18-22 Uhr (Abschlussfeier).

Raumangaben: Am Hubland, Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude Z6,  Raum 2.010

Leistungsprofil des Seminars: SWS: 2, ECTS: 5, Leistung: benotetes Plakat und schriftliche Hausarbeit zu einem Aspekt des Themas und seiner Umsetzung in der Ausstellung (5–8 Seiten)

Seminarbeschreibung

Welche Rolle spielte Russland im Ersten Weltkrieg? Welche Rolle spielte der Erste Weltkrieg für Russland? Zeitgleich fand in Russland das Jahrhundertereignis, die große Russische Revolution, statt, worauf vier Jahre Bürgerkrieg folgten: Was geschah in dieser Zeit in Russland? Wie veränderte sich das Land und welche weltweiten Auswirkungen hatte dies?

Diesen Fragen soll in diesem Seminar auf den Grund gegangen werden, das zudem in ein Ausstellungsprojekt in Kooperation mit der Anglistik/Amerikanistik, Germanistik, Geschichtswissenschaft, Kunstgeschichte, Romanistik und Museologie integriert ist. Ziel ist die Erstellung dreier Plakate zu den Themen „Erster Weltkrieg aus russischer Sicht“, „Russische Revolution“ und „Bürgerkrieg“ für eine universitätsinterne Ausstellung. Dazu werden Sie in Gruppen zusammenarbeiten. Präsenzsitzungen werden daher nicht jede Woche stattfinden – die Termine werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.


Workshop „Thinking Europe in beispielhaften ostslawischen Ländern“ zum GSiK-Tag "Thinking Europe" am 17. November 2018

Im Workshop werden Sie mit den Beziehungen zu Europa in den drei ostslawischen Ländern Ukraine, Belarus und Russland konfrontiert. Es werden die geschichtlichen, aktuellen und zukünftigen Tendenzen herausgearbeitet und die Länder dabei miteinander verglichen: Inwiefern ist die nationale Identität jeweils mit Europa verknüpft? Welchen Einfluss hat z.B. die Ukraine-Krise auf die jeweilige Haltung gegenüber Europa? Wie ist Europa im Konzept der „ostslawischen Gemeinschaft“ repräsentiert? Führt ein proeuropäischer politischer Kurs zur Meinungsfreiheit und Demokratisierung der ostslawischen Länder? Sie sind zudem herzlich eingeladen, eigene Fragen zu entwickeln.

Workshopleiterinnen: Anna Michailowski, M.A., Sarah Schumayer, M.A.


Veranstaltungsarchiv

Kontakt

Professur für Slavische Philologie (Literaturwissenschaft) am Neuphilologischen Institut - Moderne Fremdsprachen
Am Hubland
97074 Würzburg

Tel.: +49 931 31-82864
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Hubland Süd, Geb. PH1
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