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    Aktuelle Lehrveranstaltungen

    Lehrveranstaltungen Wintersemester 2019/2020

    Interkulturelle Kommunikation: Deutsch-russische Beziehungen wagen
    (04-SL-IKK-1S; 04-RusGy-FB-IKK-1S)

    Dozentin: Sarah Schumayer, M. A.

    Anmeldung:  01.09.2019 bis 22.10.2019 über WueStudy, Veranstaltungsnummer: 04030610

    Termin: Dienstag, 16-18 Uhr

    Raum: Am Hubland, Zentr. HS- und Seminargebäude, Raum 1.010

    Leistungsprofil des Seminars: SWS: 2, ECTS: 5. Als Prüfungsleistung ist ein 15-minütiges Referat mit schriftlicher Ausarbeitung (6-10 Seiten) vorgesehen.

    Seminarbeschreibung

    Die aktuellen Beziehungen zwischen Russland und Deutschland sind durch die „Ukraine-Krise“, die Sanktionen, den „Syrienkonflikt“, aber auch die Gaspipeline Nord Stream 2 geprägt.

    Wie gestalteten sich nun die Beziehungen über die Jahrhunderte? Welche Berührungspunkte gab es? Wie haben sich die Kulturen gegenseitig beeinflusst? Und wie kann eine Zusammenarbeit in Gegenwart und Zukunft stattfinden?

    Diesen Fragen werden wir uns im Seminar widmen. Es wird Wissen über die russische Geschichte vermittelt, um die heutige Situation besser verstehen zu können. Zudem erfahren Sie einiges über die russische Alltagskultur, u.a. anhand eigener Erfahrungsbeispiele. Über die Wahl der Referatsthemen können Sie selbst die Schwerpunkte legen. Wir setzen uns mit dem Bild von "Russland" in den dt. Medien auseinander sowie mit vorhandenen Stereotypen. Die aktuelle Situation soll aus deutschem und russischem Blickwinkel beleuchtet werden.


    Interkulturelle Kompetenz: Die kaukasischen Kulturen
    (04-SL-IKP-1S; 04-RusGy-FB-IKP-1S)

    Dozentin: Sarah Schumayer, M. A.

    Anmeldung:  01.09.2019 bis 22.10.2019 über WueStudy, Veranstaltungsnummer: 04030620

    Termin: Donnerstag, 16-18 Uhr

    Raum: Am Hubland, Philosophiegebäude, Übungsraum 22

    Leistungsprofil des Seminars: SWS: 2, ECTS: 5, Leistung: Klausur (ca. 60 min), Termin wird bekannt gegeben

    Seminarbeschreibung

    Wie unterschiedlich sind die Republiken im Kaukasus? Wie gestalten sich ihre Beziehungen zueinander? Und welche geographischen Besonderheiten kennzeichnen diesen Raum?

    Wir setzen uns in diesem Seminar mit der Geschichte, Identität und ethnischen Zusammensetzung, mit der Sprache und Religion vor allem der südkaukasischen Länder Georgien, Armenien und Aserbaidschan, aber auch der nordkaukasischen Republiken auseinander. Außerdem betrachten wir verschiedene Aspekte der Alltagskultur wie Wohn- und Lebensformen, Traditionen und Feste, Literatur und Folklore, Erinnerungskultur und Kunst. Wir untersuchen die politischen Systeme (seit der Unabhängigkeit) und beleuchten Konfliktgebiete. Wie gestaltet sich das Verhältnis der ehemals sowjetischen Länder zu Russland? Und welchen direkten Bezug gibt es zwischen Deutschland und der Kaukasus-Region in Geschichte und Gegenwart?


    Multinationale Sowjetliteratur
    (04-SL-IKK-1S; 04-RusGy-FB-IKK-1S / 04-SL-IKP-1S; 04-RusGy-FB-IKP-1S)

    DozentInnen: Prof. Dr. Andreas Ebbinghaus, Sarah Schumayer, M. A.

    Anmeldung:  01.09.2019 bis 22.10.2019 über WueStudy, Veranstaltungsnummer: 04030160

    Termin: Mittwoch, 16-18 Uhr

    Raum: Am Hubland, ZHSG, Raum 1.002

    Leistungsprofil des Seminars: SWS: 2, ECTS: 5. Die Prüfungsleistung wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.

    Seminarbeschreibung

    Was genau ist die "multinationale Sowjetliteratur" überhaupt? War sie „von oben“ verordnet ein Bestandteil der Nationalitätenpolitik oder lediglich ein Sammelbegriff für die Literaturen auf dem Gebiet der Sowjetunion? Was ist für diese Literatur charakteristisch? Welchen Beitrag leistete sie zum Literaturleben in den einzelnen Sowjetrepubliken?

    Im Seminar wird eine Einführung zur sowjetischen Nationalitäten-, Kultur- und Literaturpolitik gegeben: Welche Aufgabe und Rolle hatten Kultur, Literatur und Schriftsteller in der Sowjetunion inne? Was implizierte die vorgegebene Methode des sozialistischen Realismus? Der Fokus wird auf der Literatur nationaler (nichtrussischer) Schriftsteller und deren Rezeption liegen: Wie, wo und in welchem Umfang wurden nichtrussische Autoren zur Sowjetzeit verbreitet und welche Perspektive wurde bei der Rezeption auf sie gelegt? Gab es dabei Unterschiede zwischen der Lesart der Schriftsteller in ihrer Heimat und der in der gesamten Sowjetunion? Wir werden ausgewählte Werkausschnitte analysieren im Hinblick auf die Lebensweltdarstellung, die Verwendung von Mythen und Legenden in den Werken etc. Am Ende soll somit die Frage beantwortet werden, wie die verschiedenen Ethnien in der „multinationalen Sowjetliteratur“ widergespiegelt sind.

    Achtung: Bitte melden Sie sich unter der o.g. Veranstaltungnummer 04030160 an, nicht unter 04030645. Da dieser Kurs auch für literaturwissenschaftliche Module belegt werden kann, musste eine neue Veranstaltungsnummer vergeben werden.